Am Ende dieser Lektion kann ich …
- Verb und Präposition zusammen lernen
- Die Präposition bestimmt den Kasus
- Pronominaladverbien für Dinge verwenden
- Fragen mit wo(r)- bilden
- Kasus im Verbmuster
- Gebrauch, Ausnahmen und Bedeutung
Einfache Erklärung
Verben mit Präpositionen sind feste Kombinationen aus einem Verb und einer bestimmten Präposition. Auf B1-Niveau lernst du, welche Präposition zu welchem Verb gehört, wie du Pronominaladverbien wie daran oder darauf bildest und wie du natürlich über Themen und Dinge sprichst.
Verb und Präposition zusammen lernen
Lerne Verben immer mit ihrer Präposition und dem richtigen Kasus. Beispiel: warten auf + Akkusativ, teilnehmen an + Dativ.
Die Präposition bestimmt den Kasus
Nach einer Präposition steht immer ein bestimmter Fall. Zum Beispiel verlangt auf bei warten den Akkusativ: Ich warte auf den Bus.
Pronominaladverbien für Dinge verwenden
Benutze Formen wie daran oder darauf, wenn du dich auf eine Sache oder ein Thema beziehst, nicht auf eine Person.
Fragen mit wo(r)- bilden
Bei Fragen nach Dingen benutzt man wo(r)+Präposition. Beispiel: Worauf wartest du? Woran denkst du?
Kasus im Verbmuster
Denken an hat Akkusativ: an den Urlaub; teilnehmen an Dativ: an dem Kurs. Dieselbe Präposition kann bei anderem Verb einen anderen Kasus haben. Lerne eine vollständige Gruppe und die passende Frage: Woran denkst du?
Korrelat vor einem Satz
In Ich freue mich darauf, dich zu sehen hält darauf den Präpositionsbezug; der Folgesatz erläutert ihn. Das Reflexivpronomen bleibt. Beachte außerdem Infinitivkomma und Endstellung im dass-Satz.
Gebrauch, Ausnahmen und Bedeutung
Lerne Verb + Präposition + Kasus als Einheit; räumliches Wo/Wohin bestimmt verbgebundenes an/auf nicht. Teilnehmen an + Dativ unterscheidet sich von denken an + Akkusativ. Sachen/Themen stehen mit worauf/darauf, Personen mit auf wen/auf ihn. Reflexivpronomen bleiben bei sich freuen/sich vorbereiten erhalten. Darauf kann einen folgenden Satz vorausweisen.
Übersicht zum Gebrauch
| Muster oder Funktion | Muster in der Zielsprache |
|---|---|
| Verb und Präposition zusammen lernen | Ich warte auf den Bus. |
| Verb und Präposition zusammen lernen | Ich interessiere mich für Kunst. |
| Verb und Präposition zusammen lernen | Ich nehme an der Sitzung teil. |
| Pronominaladverbien für Dinge verwenden | Wir bereiten uns darauf vor, die Prüfung abzulegen. |
| Fragen mit wo(r)- bilden | Worauf wartest du? — Auf den Bus. |
| Bedeutung im Kontext | Woran denkst du? — An den Urlaub; ich denke daran. |
Grammatikformel
Verb mit Präposition + Akkusativ
Verb + Präposition + AkkusativIch warte auf den Zug.
Verb mit Präposition + Dativ
Verb + Präposition + DativIch spreche mit meinem Freund.
Pronominaladverb mit da
da(r) + PräpositionIch freue mich darauf.
Frage nach einer Sache
wo(r) + PräpositionWorüber sprichst du?
Wichtige Regeln
- 1
Verb und Präposition zusammen lernen
Lerne Verben immer mit ihrer Präposition und dem richtigen Kasus. Beispiel: warten auf + Akkusativ, teilnehmen an + Dativ.
- 2
Die Präposition bestimmt den Kasus
Nach einer Präposition steht immer ein bestimmter Fall. Zum Beispiel verlangt auf bei warten den Akkusativ: Ich warte auf den Bus.
- 3
Pronominaladverbien für Dinge verwenden
Benutze Formen wie daran oder darauf, wenn du dich auf eine Sache oder ein Thema beziehst, nicht auf eine Person.
- 4
Fragen mit wo(r)- bilden
Bei Fragen nach Dingen benutzt man wo(r)+Präposition. Beispiel: Worauf wartest du? Woran denkst du?
- 5
Kasus im Verbmuster
Denken an hat Akkusativ: an den Urlaub; teilnehmen an Dativ: an dem Kurs. Dieselbe Präposition kann bei anderem Verb einen anderen Kasus haben. Lerne eine vollständige Gruppe und die passende Frage: Woran denkst du?
- 6
Korrelat vor einem Satz
In Ich freue mich darauf, dich zu sehen hält darauf den Präpositionsbezug; der Folgesatz erläutert ihn. Das Reflexivpronomen bleibt. Beachte außerdem Infinitivkomma und Endstellung im dass-Satz.
- 7
Gebrauch, Ausnahmen und Bedeutung
Lerne Verb + Präposition + Kasus als Einheit; räumliches Wo/Wohin bestimmt verbgebundenes an/auf nicht. Teilnehmen an + Dativ unterscheidet sich von denken an + Akkusativ. Sachen/Themen stehen mit worauf/darauf, Personen mit auf wen/auf ihn. Reflexivpronomen bleiben bei sich freuen/sich vorbereiten erhalten. Darauf kann einen folgenden Satz vorausweisen.
Praktische Beispiele
Ich warte auf den Bus.
Wenn du auf eine Person oder Sache wartest, heißt das Muster warten auf + Akkusativ. Warten kann auch ohne Ergänzung oder in anderen Verbindungen stehen.
Sie interessiert sich für moderne Kunst.
Sie hat Interesse an moderner Kunst.
sich interessieren für ist eine feste Verbindung.
Wir sprechen über das neue Projekt.
über steht hier mit Akkusativ.
Ich denke an meine Familie.
Ich habe meine Familie im Kopf und denke an sie.
denken an wird für Personen und Dinge verwendet.
Er freut sich auf den Urlaub.
Er ist glücklich über den kommenden Urlaub.
sich freuen auf beschreibt eine zukünftige Situation.
Ich freue mich darauf.
Ich freue mich auf diese Sache oder Situation.
darauf ersetzt eine genannte Sache oder Handlung.
Worauf wartest du?
Auf welche Sache wartest du?
Worauf fragt nach einer Sache, nicht nach einer Person.
Wir sprechen darüber morgen.
Wir sprechen morgen über dieses Thema.
darüber ersetzt ein vorher genanntes Thema.
Sie nimmt an einem Deutschkurs teil.
Sie macht bei einem Deutschkurs mit.
teilnehmen an wird mit Dativ verwendet.
Wir müssen uns darauf vorbereiten.
Wir müssen uns auf diese Situation vorbereiten.
sich vorbereiten auf wird häufig mit darauf ersetzt.
Typische Fehler
- ❌ Ich warte für den Bus. ✅ Ich warte auf den Bus.
- ❌ Ich interessiere mich auf Kunst. ✅ Ich interessiere mich für Kunst.
- ❌ Ich nehme auf der Sitzung teil. ✅ Ich nehme an der Sitzung teil.
- ❌ Wir bereiten uns darauf zu vor, die Prüfung abzulegen. ✅ Wir bereiten uns darauf vor, die Prüfung abzulegen.
- ❌ Womit wartest du? — Auf den Bus. ✅ Worauf wartest du? — Auf den Bus.
- ❌ Woran denkst du? — An den Urlaub; ich denke daran. → Personenbezug mit Präposition und Pronomen/Fragewort ✅ Woran denkst du? — An den Urlaub; ich denke daran. → Sach-, Themen- oder Situationsbezug mit da/wo
Lerntipps
- Lerne Verben immer zusammen mit ihrer Präposition.
- Schreibe eigene Beispielsätze mit neuen Verbindungen.
- Achte darauf, ob du über eine Person oder eine Sache sprichst.
- Wiederhole häufige Pronominaladverbien regelmäßig.
- Lerne den Kasus direkt mit dem Verb.
Im eigenen Text verwenden
Schreibe sechs neue Sätze über dein Leben, Erfahrungen oder Ansichten. Nutze Regeln und Tabelle und begründe die Formen. Die Muster sind Beispiele; du musst nicht jede Form in einen Text zwingen. Dies ist Selbsteinschätzung; das Testergebnis wird getrennt gespeichert.
- Bilde mit „Verb und Präposition zusammen lernen“ ein neues Beispiel zu einer realen oder vorgestellten Situation.
- Bilde mit „Die Präposition bestimmt den Kasus“ ein neues Beispiel zu einer realen oder vorgestellten Situation.
- Bilde mit „Pronominaladverbien für Dinge verwenden“ ein neues Beispiel zu einer realen oder vorgestellten Situation.
- Bilde mit „Fragen mit wo(r)- bilden“ ein neues Beispiel zu einer realen oder vorgestellten Situation.
- Bilde mit „Kasus im Verbmuster“ ein neues Beispiel zu einer realen oder vorgestellten Situation.
- Vergleiche Form und Bedeutung von zwei eigenen Beispielen und erkläre den Unterschied.
Muster ansehen
Ich warte auf den Bus. Sie interessiert sich für moderne Kunst. Wir sprechen über das neue Projekt. Ich denke an meine Familie. Er freut sich auf den Urlaub. Ich freue mich darauf.
Prüfe deine Sätze
- Die beabsichtigte Bedeutung passt zur Konstruktion.
- Ich habe Subjekt, Verbform, Kasus/Präposition und Wortstellung geprüft.
- Ich habe eigene Kontexte formuliert und die Ausnahmen beachtet.
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Verwandte Grammatik
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Häufige Fragen
Worauf kommt es bei „Verb und Präposition zusammen lernen“ an?
Lerne Verben immer mit ihrer Präposition und dem richtigen Kasus. Beispiel: warten auf + Akkusativ, teilnehmen an + Dativ.
Worauf kommt es bei „Die Präposition bestimmt den Kasus“ an?
Nach einer Präposition steht immer ein bestimmter Fall. Zum Beispiel verlangt auf bei warten den Akkusativ: Ich warte auf den Bus.
Worauf kommt es bei „Pronominaladverbien für Dinge verwenden“ an?
Benutze Formen wie daran oder darauf, wenn du dich auf eine Sache oder ein Thema beziehst, nicht auf eine Person.
Worauf kommt es bei „Fragen mit wo(r)- bilden“ an?
Bei Fragen nach Dingen benutzt man wo(r)+Präposition. Beispiel: Worauf wartest du? Woran denkst du?
Worauf kommt es bei „Kasus im Verbmuster“ an?
Denken an hat Akkusativ: an den Urlaub; teilnehmen an Dativ: an dem Kurs. Dieselbe Präposition kann bei anderem Verb einen anderen Kasus haben. Lerne eine vollständige Gruppe und die passende Frage: Woran denkst du?
Worauf kommt es bei „Korrelat vor einem Satz“ an?
In Ich freue mich darauf, dich zu sehen hält darauf den Präpositionsbezug; der Folgesatz erläutert ihn. Das Reflexivpronomen bleibt. Beachte außerdem Infinitivkomma und Endstellung im dass-Satz.
Worauf kommt es bei „Gebrauch, Ausnahmen und Bedeutung“ an?
Lerne Verb + Präposition + Kasus als Einheit; räumliches Wo/Wohin bestimmt verbgebundenes an/auf nicht. Teilnehmen an + Dativ unterscheidet sich von denken an + Akkusativ. Sachen/Themen stehen mit worauf/darauf, Personen mit auf wen/auf ihn. Reflexivpronomen bleiben bei sich freuen/sich vorbereiten erhalten. Darauf kann einen folgenden Satz vorausweisen.
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